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Rolf RLüders
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Usedom

... Radtouren an der Ostseeküste und im Hinterland

 

...die Kaiserbäder und mehr...

Das Vorhaben war, eine Woche Radfahren auf Usedom sowohl an der Küste als auch im Landesinneren zwischen Stettiner Haff, Schmollensee und Achterwasser. Das Radwegenetz auf Deutschlands zweitgrößter Insel soll ja prima ausgebaut und von guter Qualität sein. Testen wir es also einmal!

 


 Ahlbeck

 

Ausgangspunkt aller Touren war das Seebad Ahlbeck, eines der drei Kaiserbäder Bansin, Heringsdorf und eben Ahlbeck.

 

 

Promenaden-Radweg von Bansin nach Swinemünde(Polen)

 

Diese Radtour wurde in zwei Etappen aufgeteilt, da jeweils Ahlbeck, in der Mitte der Strecke liegend, der Start- und Endpunkt war.

 

An der Seebrücke Ahlbeck ging es los und geradelt wurde zuerst ostwärts in Richtung Swinemünde. Auf einem wunderbar breiten Radweg entlang der Dünenstraße, im ersten Abschnitt noch als verkehrsberuhigter Teil, aber mit wenigem Auto- oder Anlieferungsverkehr. Getrennt von Fußgänger führte der Radweg anschließend aus dem Ort hinaus. Links zur Küste hin, alles mit herrlichen alten Baumbestand bewachsen und immer wieder ermöglicht wurde ein Blick auf die Ostsee. Auf der rechten Seite befinden sich die prächtigen und hervorragend restaurierten Häuser.

 


 Ahlbeck

 

Bald hörte die Bebauung auf und schöne Waldgebiete erstreckten sich auf beiden Seiten.

 

Nach 3 km tauchte eine größere freie Fläche auf, der Grenzbereich ist erreicht. Neben einem modernem Grenzdenkmal gibt es hier weitere Informationen.

 

 Deutsch-Polnischer Grenzbereich

 

Auf der polnischen Seite ging es mit der klaren Trennung von Rad- und Fußweg weiter. Auch in einer sehr guten Breite und Qualität. Am Ortseingang von Swinemünde ändert sich die Qualität des Radweges. Es bleibt aber bei der Trennung, allerdings enger und dicht am Fußgängerbereich. Entlang einer dichten Bebauung, mit vielen Hotels und Gaststätten und folglich viele Passanten, also aufpassen es kann eng werden.

 

 Promenadenbereich Swinemünde

 

Am Ende dieses Teilstückes, einmal rechts und dann links durch die Menschenmenge und den Verkehr und der Radweg erreicht bald die neue Promenade. Bis zum Ende der Promenade ein hervorragend angelegter separater Radweg, Das Ziel des ersten Teil der Route ist erreicht. Pause und Stärkung in der einem der vielen Restaurants an der breiten und modernen Promenade ist angesagt.

 

 

Empfehlenswert ist ein kleiner, ca. 7 km langer Rundkurs durch Swinemünde.

 

  Swinemünde
Die Promenade über die Uzdrowiskowa Sraße geradeaus verlassen, 1000 m bis zum Wendekreis der Straße, Strand an der Seehafeneinfahrt, durch ein Wald- uns Sandstück zum Fort West, empfehlenswert hier: der Biergarten Restaurant Prochownia, Hafengelände, Yachthafen, in die Innenstadt zum Plac Wolnosci (Kleiner Markt), über die Marsz. Pilsudskiego Straße zurück zur Promenade.

 

 

 

Von der Promenade auf gleichem Wege ging es zum Ausgangspunkt Ahlbeck zurück.

 

Der zweite Teil der Promenadenstrecke führte in westlicher Richtung über Heringsdorf bis zur Seebrücke vom Ostseeheilbad Bansin.

 

Der Radweg auf der Dünenstraße führte bis zum Ortswechsel Ahlbeck/Heringsdorf. Ab hier hat die komplette Route einen separaten Radweg, der durchgängig asphaltiert oder gepflastert ist. Parallel zum Radweg verläuft der Fußgängerbereich.

 

 Ahlbeck und Heringsdorf

 

Die Seebrücke Heringsdorf wurde mit einer Unterführung passiert, hier heißt es absteigen. Auch die Alternative entlang der Konzertmuschel verlangt ein absteigen, aber es sind jeweils nur kurze Strecken. Gleich hinter der Seebrücke steht der Strandkorb XXL, er soll der größte Strandkorb der Welt sein.

 

Entlang der gepflegten Promenade ging es weiter bis rechts der Strandimbis Seebär auftauchte und von links kommend die Strandstraße, die zum Strand führt, den Radweg kreuzt. Da auf der Wegekreuzung regender Publikumverkehr herrscht, müsssen die Radfahrer absteigen und schieben.

 

 

Usedom
Bansin - Konzertmuschel
Bald war der Ortsanfang von Bansin erreicht, man merkt es auch sofort an der Ausführung des Radweges. Ein anderer Belag auch farblich anders und vor allem an vielen Stellen schön breit. So ging es weiter, entlang der schön angelegten Promenade. In der Mitte des Ortes kommt von links die Seestrasse zum Radweg und rechts sieht man die moderne Konzertmuschel liegen. Es ist nur noch eine kurze Strecke und die Seebrücke des Ostseebades Bansin ist erreicht.

 

Zum Abschluss heißt es wieder umdrehen und den gleichen Weg zurück nach Ahlbeck. Das ist aber nicht schlimm, sonders sogar interessant, denn die andere Fahrtrichtung bietet halt auch einen anderen Blickwinkel.

 

Beachten sollte man, das gerade an Feiertagen oder am Wochenende im Hochsommer, wenn neben vielen Urlaubsgästen auch die Tagesgäste auf Usedom sind, diese schöne Radstrecke leider sehr, sehr voll werden kann.

 

Die gesamte Radtour, hin und zurück, beträgt 20 km (ohne Rundkurs Swinemünde).

 

 

Ahlbeck - Koserow
Von der Seebrücke Ahlbeck ging diese Tour bis zur Seebrücke Bansin auf der schon beschriebenen Strecke entlang der Promenade. Diese Strecke wird noch mehrfach bei den Touren befahren werden, da es ist die einfachste, die schönste und die schnellste Verbindungsstrecke ist.

 

Usedom
... neu angelegter Radweg

 

Hinter der Seebrücke Bansin scharf links abbiegen in den Fischerweg und hoch zur Bergstrasse. Gut 100 m und der Waldrand ist erreicht. Zunächst ist der Radweg noch asphaltiert, und zwar ganz neu. Doch bald ging es auf einem unbefestigten Weg weiter, schön breit angelegt und der Untergrund ist gut aufbereitet. Nach gut 3 Kilometer mit schönen kurzen Anstiegen und Abfahrten, dazu einige spitze Kurven, wurde der Wald wieder verlassen.

 

Die nächste Strecke ist asphaltiert und 4 Kilometer lang. Der Straßenname - Auf dem Campingplatz - besagt es schon, die Route führte an unendlich vielen Campinganlagen entlang bis zur Uferpromenade Ückeritz.

 

Da es auch das Ziel war, nicht nur die Radwege in Ufernähe sondern auch an Straßen und im Hinterland zufahren wurde die Route verlassen und am Strandparkplatz links abgebogen um in den gut 1000 m entfernten Ortskern zu gelangen. Am Bahnhof eine gute Wegführung und eine Überquerungshilfe um auf den Radweg an der B 111 zu gelangen.

 

Den getrennt von der Bundesstrasse verlaufenden Radweg an der B 111 bei der Kreuzung Kölpingsee wieder verlassen. In den Ort gefahren bis an den Kölpingsee und hier den Radweg wieder erreicht. Nächstes Ziel war Koserow. Jetzt folgte eine gute und interessante Lösung der Wegpassage. Der kürzeste Weg hieß das Rad etliche Treppenstufen hoch tragen. Mit E-Bike oder mit Gepäck schwierig. Aber die gute Lösung war eine ausgeschilderte, ein paar hundert Meter längere Alternativstrecke mit nur einer leichten Steigung.

 

Usedom
... Treppe an der Steilküste
Usedom
... Treppe an der Steilküste
Die nächste Waldpassage führte durch das Naturschutzgebiet Streckelsberg. Der naturbelassene Weg war ganz in Ordnung erforderte aber mehr Konzentration als das Waldstück hinter Bansin.

 

Der höchste Punkt des Streckelsberges ist 58 m ü.NN und die Ostsee hat hier eine große Steilküste. Den Abgang zum Meer hat man mit einer gewaltigen Treppenkonstruktion gestaltet.

 

Kurz danach war die Seebrücke Koserow erreicht. Für eine gute Pausengestaltung auf der Seebrücke und dem ausgebauten Promenadenplatz gab es genug Möglichkeiten.

 

Usedom
... Fischbrötchen gefällig
Sehenswert sind auch die Salzhütten an der Seebrücke.
Info: die restaurierten und unter Denkmalschutz stehen alten Hütten mit reetgedeckten Dächern, ohne Fenster sind meist in Fachwerkbauweise mit lehmverschmierten Fächern gebaut. In ihnen wurde das Salz gelagert, das wurde benötigt um die Fische einzusalzen, um sie in Holzfässern einzulagern.

 

Eine Weiterfahrt war zwar geplant, aber abgebrochen da Baumaßnahmen für einen neuen Radweg eine Umleitung mit sich brachte. Koserow selbst, liegt an der schmalsten Stelle der Insel Usedom, zwischen Ostsee und Achterwasser.

 

Die Rückfahrt führte durch den Ort über die lange Hauptstrasse bis zum Kreisel an der B 111. Auf dem Radweg zurück bis zur Kreuzung Kölpingsee. Wieder in den Ort gefahren bis zum See, der zu einer Ruhepause einlud. Ab hier auf dem gut angelegten Waldweg bis zum Strandbad Ückeritz. Anschließend weiter entlang der langen Campinganlage. Am Ende nicht in den Wald abgebogen, sondern über die Zufahrtsstrasse bis zur L 266 gefahren.

 

Der strassenbegleitende Radweg, in bester Qualität, führt bis zum Bahnhof Bansin. An der Kreuzung links abgebogen in die Seestrasse von Bansin. Aber Achtung, hier gibt es keinen Radweg und der Autoverkehr ist groß. Geradeaus und bergab fährt man zügig duch bis zur Promenade. Hier wieder auf dem herrlichen Radweg entlang der Promenade zurück nach Ahlbeck.

 

Fazit dieser Tour; alle Radwege egal ob im Wald, an der Promande oder Hauptstrassen, ob asphaltiert oder naturbelassen, waren sehr gut zu fahren. An den Beschilderungen und den Übergängen an den Hauptstrassen war nichts zu beanstanden.

 

Gesamtlänge dieser Radtour 44 km. Diese Tour ist bei bikemap unter Ahlbeck - Koserow hinterlegt

 

 

Ahlbeck - Kamminke

 

Ziel dieser Radtour war das am südöstlichsten Zipfel der Sonneninsel Usedom direkt am Stettiner Haff liegende Örtchen Kamminke.

 

Start wieder an der Seebrücke Ahlbeck, ostwärts die Dünenstrasse entlang. An der Strandstrasse die Promenade verlassen und über die Heimstraße, Kieferngrund, Waldstraße und Swinemünder Chausee zur L 266.

 

Ein kurzer Stück auf Radweg an der L 266, dann abgebogen in ein Waldgebiet. Der Waldweg verläuft parallel zur Landstraße, gut zu fahren aber mit einigen Steigungen. Bald ist der Ort Korswandt erreicht und die Route führte wieder an die L266.

 

Vorbei geht es an dem idyllisch gelegenen Wolgastsee. Am Ortsende beginnt ein neu, mit EU-Geldern angelegter Radweg entlang der L 266 bis nach Zirchow. Den Ort ohne Radweg durchfahren, ein Stück die Lindenstrasse entlang und dann scharf links abgebogen. Der befestigte Weg führte durch Waldstücke und Freiflächen bis nach Garz. An der Kreuzung in Garz rechts ab und wieder führte eine ganz ruhige Wegstrecke bis nach Kamminke.

 

Kamminke ist eines der ältesten Fischerdörfer auf der Insel Usedom. Prägend für den Ort sind die kleinen alten Fischerhäuser, steilen Strassen und engen Gassen, die reetgedeckten Häuser sowie der kleine Fischerhafen.

 

 

 Kamminke

 

Um zum kleinen Fischerhafen zu gelangen heißt es erst einmal die Bergstraße zu bewältigen. Achtung, die Hinweisschilder warnen, Kopfsteinpflaster und 16 % Gefälle.

 

Für die Rückfahrt wurde Kamminke über die wenig befahrbare Dorfstraße verlassen, die bis nach Graz zurückführte. Der weitere Weg nach Zirchow führte über die Strecke des Hinweges. Am Ortsanfang links abgebogen Richtung Dargen.

 

Die weiter Strecke führte ausschließlich über kleine Nebenstrecken mit wenig Verkehr. Vorbei an der Westseite des Flughafens Heringsdorf und im Gebiet von Neverow stoppte so mancher, um zu dieser Jahreszeit einen traumhaften Blick auf ein Feld voller Mohn- und Kornblumen zu geniessen.

 

 Mohn- und Kornblumen Feld

 

Weiter ging es auf Nebenstraßen mit wenig Verkehr über Dargen, Kachlin, Katschow, Labömitz, Reetzow nach Alt Sallenthin. Ab hier gab es wieder einen Radweg entlang der Straße bis an die Kreuzung L266/Seestraße von Bansin.

 

Weiter auf der schon bekannten Strecke durch Bansin zur Promenade und zurück nach Ahlbeck.

 

Gesamtlänge dieser Radtour 48 km.

 

Diese Tour ist bei bikemap unter Ahlbeck - Kaminke hinterlegt

 

 

Ahlbeck - Trassenheide - Wolgast

 

Diese Radtour sollte entlang der Küstenlinie verlaufen und später am Achterwasser vorbei nach Wolgast.

 

Nach dem Start in Ahlbeck wurde wieder die schnelle Promenaden-Route über Heringsdorf nach Bansin genommen. Weiter über den Fischerweg und hoch zur Bergstrasse, 3 Kilometer durch das herrliche Waldstück. Anschließend die 4 Kilometer lange Strasse entlang der vielen Campinganlagen bis zum Strandbad Ückeritz. Hier den Küstenbereich verlassen Richtung Ortszentrum Ückeritz mit dem Ziel den Radweg entlang der B 111 zu erreichen. Auf diesem gut angelegten Radweg bis zum Kreisel am Ortsanfang von Koserow.

 

Mit guter Verkehrsführung wurde das große Gelände des Karls Erlebnisdorf Koserow umfahren und hier begann auch die Umleitungsstrecke. Sowohl die Route an der Küste als auch an der B111 waren durch Baumassnahmen für neue Radwege nicht befahrbar.

 

Aber die Umleitungstrecke nach Zempin war gut gewählt und ausgeschildert. Sie führte am Forsthaus Damerow vorbei in ein naturbelassenes Gebiet, das zum Achterwasser behört. In dieser Gegend zwischen Ostseeküste und Achterwasser wird die schmalste Stelle der Insel Usedom durchfahren. Bald ist der Ortsanfang von Zempin erreicht und der Ort wird bis zur B 111 durchfahren.

 

Die B 111 wird überquert und weiter Richtung Küstenabschnitt Zempin an der Ostsee. Am Ende der Asphaltstrasse kurz vor dem neu und modern angelegten Küstenbereich links abbiegen in einen Kiefernwald. Auf einen gut angelegten Naturweg geht es zügig voran und bald ist die Konzertmuschel Zempin erreicht.

 

Die nächste Passage führte weiter durch das Waldgebiet bis zum Beginn der Promenade von Zinnowitz. An dem stark frequentierten Vorplatz der Seebrücke Zinnowitz wurde ein Zwischenstopp eingelegt.

 

UsedomZinnowitz - Radweg an der Promenade
UsedomZinnowitz - Seebrücke

 

Am Ende von Zinnowitz führte der schöne Promenaden-Radweg direkt in ein Waldgebiet aus Kiefern. Der sehr breite Fuß- und Radweg durch den Wald war gut zu befahren und nach 3 Kilometer war der Trassenheider Strand erreicht.

 

Hier hieß es Abschied von der Ostseeküste zu nehmen, es ging ab ins Landesinnere Richtung Wolgast.

 

Im Routenverlauf wurde zuerst der Ortskern Trassenheide selbst durchquert, dann auf einem strassenbegleitenden Radweg weiter bis nach Mölschow. Ab Ortsende führte ein 4 Kilometer langer unbefestigter Weg bis an die B111 bei Mahlzow, einem Vorort von Wolgast.

 

Usedom
Wolgast - Rathaus
Die Strecke und die Streckenführung entlang der B 111, die Fahrt über die Peenebrücke bis zur Schloßinsel von Wolgast war sehr gut angelegt.

 

Wolgast, die Stadt am Peenestrom, man nennt sie auch das Tor zur Insel Usedom.

 

Strassen mit Kopfsteinpflaster führen in die Altstadt, u.a.zum Markt mit der St. Petri Kirche und dem Rathausplatz. Zum Abschluss der kurzen Stippvisite in Wolgast Pause und Einkehr auf der Schloßinsel.

 

 


 Wolgast - Schloßinsel

 

Zuerst war geplant den Zug zu nehmen, da aber noch genug Zeit vorhanden war, entschieden mit dem Rad zurück zufahren.

 

Für den Rückweg wurde die Strecke an der B 111 und L 266 bis zum Bahnhof Bansin gewählt, mit der entsprechenden Umleitungstrecke zwischen Zempin und Koserow vom Hinweg. Es ist halt eine Strecke an einer Hauptverkehrsader von Usedom, aber die Qualität der Radwege waren einwandfrei und meistens auch mit einem guten Abstand zwischen Strasse und Radweg.

 

An der großen Kreuzung am Bahnhof Bansin ging es wieder über die Seestraße Bansin hinunter bis zur Strandpromenade und hier weiter über Heringsdorf nach Ahlbeck.

 

Gesamtlänge dieser Radtour 80 km.

 

Diese Tour ist bei bikemap unter Ahlbeck - Trassenheide - Wolgast hinterlegt

 

 

Ahlbeck - Wasserschloss Mellenthin
Die Radtour nach Mellenthin war ein Fahrt in das Hinterland der Insel Usedom.

 

Gestartet wieder in Ahlbeck und weiter auf dem bekannten Radweg an der Promenadenstrecke vorbei an der Seebrücke Heringsdorf bis zur Strandstrasse, wo rechts die Seebar liegt. Links abbiegen und Heringsdorf in südlicher Richtung durchfahren mit dem Ziel den Radweg an der L 266 zu erreichen. Erst im Bereich des Sackkanals beginnt oder endet der Radweg an der L 266 Richtung Bansin. In der Gegenrichtung nach Ahlbeck ist direkt an der Strasse kein Radweg vorhanden.

 

Vorbei am Bahnhof Bansin ging es weiter bis zur Kreuzung am Bahnhof Schmollensee, hier endet die L 266 an der B 111. Der Radwege-Bereich um den Bahnhhof ist neu und vorbildlich angelegt.

 

Auf dem strassenbegleitenden Radweg an der B111 ging es weiter. In dem kleinen Ort Pudagla führte der Radweg durch den Ort, vorbei an der Schloßanlage Pudagla und später wieder zurück zur Bundesstrasse.

 

UsedomSchloss Pudagla
UsedomBockwindmühle Pudagla

 

Vorbei an der Bockwindmühle Pudagla und kurz danach rechts abgebogen in den Ort Neppermin. Der Uferbereich von Neppermin, idyllisch am Achterwasser gelegen, lud zu einer Pause ein.

 

 Neppermin - Idylle am Achterwasser

 

In einem großen Bogen ging es weiter auf ruhigen Nebenstraßen durch die kleinen Orte Balm und Morgenitz ...

 

Usedom... zwischen Balm und Morgenitz
Usedom... in Morgenitz

 

... hin zu dem Tagesziel Mellenthin mit seinem Wasserschloß.

 

Die mit alten Bäumen umsäumte Schloßallee führte die Radler über Kopfsteinpflaster direkt zum Schloß.

 

 Wasserschloss Mellenthin

 

 

Wasserschloss Mellenthin
Info: Das Wasserschloss Mellenthin ist ein Herrenhaus aus dem Jahre 1575, es liegt mitten im Naturpark der Insel Usedom. Geografisch ist es sogar genau der Mittelpunkt der Insel Usedom. Das Wasserschloß soll ein Insider-Geheimtipp für Feiern und Genießen, Erholung und Entspannung sein.

 

Für die Rückfahrt wurde der Radweg entlang der B111 von Mellenthin bis Neppermin gewählt. Die Qualität des Radweges war wie bisher bestens. In Neppermin die B 111 verlassen und auf einem straßenbegleitenden Radweg ging es flott durch die hügeliche Landschaft weiter über Benz bis nach 5 km Alt Sallenthin erreicht war.

 

Jetzt war eine schon bekannte Route erreicht, die über Dorf Bansin, Seestraße Bansin und schließlich über die Promenade zurück nach Ahlbeck führte.

 

Gesamtlänge dieser Radtour 45 km.

 

Diese Tour ist bei bikemap unter Ahlbeck - Mellenthin hinterlegt

 

 

Fazit:

 

Man hat nicht übertrieben, die Radwege sind tatsächlich gut angelegt. Das gilt nicht nur für die Qualität der Radwege, auch die Verkehrsführung der Wege ist gelungen. Auch die gute Qualität auf den naturbelassenen Strecken war eine angenehme Überraschung.

 

Ebenso erfreulich war, dass an den Landstraßen fast überall Radwege vorhanden waren. Die Fahrten ins Hinterland führen vielfach über kleine Nebenstraße mit geringem Autoverkehr, oft waren aber auch kleine eigenständige Radwege vorhanden.

 

Die Ortsdurchfahrten der kleinen Ortschaften führten zwar oft über Kopfsteinpflaster, dies hat aber das Gesamtempfinden nicht stark gestört. Erstens wußte man es schon im Vorfeld das in dieser Region die Straßen mit dem alten Kopfsteinpflaster belassen wurden und zweitens waren es meistens nur kurze Strecken. Zur Not half auch mal der Bürgersteig.

 

Als Ergebnis bleibt festzuhalten, es hat sich gelohnt und sie sind empfehlenswert, unsere Radtouren auf Usedom.

 

 

 

© Rolf R. Lüders - 2019